Gottlob weg

Juni 17, 2010

die feste Klammer von Tasmin, zumindest die vom oberen Gebiss. Jetzt bekommt sie eine lose Spange, die muss sie nur nachts tragen, die untere feste Klammer kommt auch Ende des Jahres weg. Töchterlein freut sich, ich mich natürlich mit.

Im September ist sie schon 5 Jahre in Behandlung deswegen, gut, dass das Ende jetzt absehbar ist.

Ausserdem hat sie in ihrem zweiten “Kippelfach” Latein eine 1 – geschrieben.

Somit ist erstens die Versetzung in die 9. Klasse gesichert und zweitens zeigt es, dass sie wieder auf einem guten (Schul)weg ist. Man merkt ihr auch an, dass ihr eine Last von den Schultern genommen worden ist. Ich habe ihr immer gesagt, bitte rede darüber wenn Du Probleme hast (nicht nur schulische), für alles gibt es eine Lösung, wir schaffen das gemeinsam, Du musst durch NICHTS alleine durch. Und endlich tut meine Grosse das- reden- ich bin sehr stolz auf sie.

Das Lernen macht wieder mehr Spass und plötzlich möchte Madame doch das Abitur machen, bzw. glaubt wieder an sich. Ein Studium kommt momentan für sie nicht in Frage, aber da reden wir in ein paar Jahren nochmal drüber.

Grober Plan: Nach dem Abi ein Auslandsjahr machen und dann “irgendetwas das mit Pädagogik zu tun hat”  Wie auch immer, sie wird ihren Weg machen, da bin ich ganz sicher. Meine Große, ich hab Dich lieb. Du bist ein tolles Mädchen und die beste Tochter, die man sich wünschen kann.

3 Antworten auf “Gottlob weg”

  1. Nadine (dine79) Says:

    Das stelle ich mir ja auch ganz schwierig vor, wenn man merkt das eigene Kind belastet etwas, aber man weiß nicht was und kann nicht wirklich helfen. Gut, dass sie redet!
    Mal von der Schulzeit ganz abgesehen…

    Auslandsjahr finde ich toll und ist bestimmt eine Bereicherung!

    LG


  2. [...] In 3 Fächern sind die Noten gleich geblieben, in allen anderen 9 Fächern- darunter ihre Kippelfächer Latein und Mathe- ist besser als vorher. Kopfnoten übrigens nicht mitgezählt, die sind aber eh gleich [...]


  3. [...] jeden Fall kann ich mir vorstellen, dass es nun in eine Richtung geht. Sie hatte ja jahrelang den Beruf Journalistin im Kopf, bis sie ein [...]


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