Alles kommt anders

August 30, 2010

Diesmal haben wir unseren Urlaub anders verlebt als geplant.

Angefangen hat alles Sonntag, 22.08. Tagsüber waren wir unterwegs, abends fing Tim plötzlich an zu husten und abzubauen. Die Nacht war dementsprechend gruselig. Montagmorgen wollte Marcus mit ihm zum Arzt, ich war dagegen und wollte es auf Dienstag verschieben. Wegen Husten direkt zum Arzt, muss das sein? Ich liess mich bequatschen und dachte mir nur „ok, wird unsere Hausapotheke nach dem Arztbesuch eben noch grösser“. Plötzlich der Anruf von Marcus, dass er mich abholen würde, Tim müsse ins Krankenhaus und zwar schnellstmöglich, da eine Lungenentzündung festgestellt wurde. Ich checkte das gar nicht, Lungenentzündung von jetzt auf gleich?

Im K.haus angekommen, bekam er eine Sonde an den Zeh zur Messung der Sauerstoffsättigung und einen Tropf mit Flüssigkeit (Wasser und Glukose). Zusätzlich wurde er geröntgt (Rollstuhlfahren findet Sohnemann toll, auch wenn es ihm nicht gut ging) und es gab die Anweisung 8-mal täglich mit dem Pariboy zu inhalieren. Die Nacht und der darauf folgende Tag waren schrecklich, Tim bekam kaum Luft- die Sauerstoffsättigung fiel unter 90- und musste nachts mit Sauerstoff versorgt werden.

Ab Mittwoch ging es ihm stetig besser und er hat sein Krankenzimmer in ein Spielzimmer verwandelt. Leider musste der Zugang/Tropf bis zu Entlassung bleiben, so dass er bis dahin ans Bett gefesselt war.

Am Donnerstag sind wir in eine Lungenklinik gefahren (im Krankenwagen zu fahren ist auch toll), wo eine Bronchoskopie unter Vollnarkose gemacht wurde. Man wollte ausschliessen, dass nicht doch ein Fremdkörper in die Lunge gelangt war und die Lungenentzündung ausgelöst hat. Diagnose: Verursacher war kein Fremdkörper.

Jetzt bleibt Tim diese Woche noch zu Hause, bekommt Medizin (u.a. Antibiotika) und Ende der Woche hat er einen Arzttermin um zu checken, ob jetzt alles ok ist.

Wir sind wahnsinnig stolz auf ihn, er hat das alles so tapfer mitgemacht, hat nicht geschrien, nicht geweint. Als der Zugang noch mal gelegt werden musste (der andere war irgendwann „zu“) hat er 1-2 Tränchen verdrückt- er wusste halt diesmal, dass es wehtun würde- ansonsten war er wirklich wahnsinnig tapfer. Wir haben das nicht so gut weg gesteckt, man leidet eben extrem mit und möchte seinem Kind sowas alles ja ersparen.

Deshalb kommt morgen auch das und das hier an. Tim fand den Krankenhausaufenthalt super. Nette Schwestern, Ärzte, tolle Pflaster ;) Und er hatte ja auch den ganzen Tag Beschäftigung durch die Familie, ich habe ja zusätzlich auch noch die Nächte bei ihm verbracht.

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August 20, 2010

Das Gespräch lief ganz gut, zusätzlich musste Marcus noch einen Fragebogen ausfüllen in dem Allgemeinwissen, kaufmännisches Rechnen etc.. abgefragt wurde. Über die Konditionen wurde noch gar nicht geredet.

Es folgen noch die Gespräche 2 und 3, falls sie jetzt noch Interesse an ihm haben. In spätestens 14 Tagen wissen wir Bescheid, ob es dazu kommt.

Danke für´s Daumen drücken!

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August 18, 2010

Urlaub. Und wir verleben diesen wie immer in den Sommerferien (wenn wir wegfahren, dann immer im Herbst und fast immer hierhin. Im Sommer ist es uns zu überlaufen)

..oder unverhofft kommt oft.

Vor ein paar Wochen- genauer gesagt am 20.07.- habe ich folgenden Text bloggen wollen:

“Wir schauen momentan ja nur nach Stellen die am Wochenende in der Tageszeitung stehen. Manchmal ist gar nichts dabei, ganz selten mehrere interessante Stellen. Diesmal waren 2 drin, darauf hat Marcus sich beworben.  Allerdings suchen sie bei der einen mal wieder die eierlegende Wollmilchsau. Warum er sich trotzdem dort beworben hat?”

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An diesem Punkt habe ich mich dann dagegen entschieden, weiter zu schreiben. Einfach weil ich dachte, wird doch eh nichts und wozu Dampf ablassen, kostet zu viel Energie. Bei obiger Stelle handelt es sich um die des Betriebsleiters, die in einem Betrieb zu besetzen ist, wo das Aufgabengebiet sich sehr interessant anhört . Die Stellenbeschreibung passte nicht 100 %  ig zu Marcus, aber wie oben geschrieben, suchen sie halt auch die eierlegende Wollmilchsau. :)

Tja, heute hatte ich dann eine Begegnung ein Gespräch der besonderen Art, denn ich hatte plötzlich die jetzige Betriebsleiterin am Telefon, die ein Vorstellungsgesprächstermin mit ihm vereinbaren wollte. Da mein Göttergatte arbeiten war, haben wir den Termin ausgemacht und uns unterhalten. Und zwar 30 Minuten lang.

Ich weiß nicht, ob was aus der Stelle wird, aber auf jeden Fall war es ein tolles Gespräch. Wir haben sehr nett geplaudert, wir würden uns bestimmt gut verstehen. Ich hab ihr aber direkt gesagt dass ich arbeitstechnisch versorgt wäre, es ginge ja um Marcus. :)

Drückt Ihr bitte wieder die Daumen? Freitag, 10:00. Danke! (Irgendwann muss es doch klappen. Wobei ich bei dieser Stelle eigentlich die kleinsten Hoffnung hatte, aber urplötzlich sieht es wieder anders aus.  Aber die vielen Mitbewerber bleiben natürlich trotzdem. Mal sehen. Auch, ob das stimmt )

  • sehr gut abgeschlossenes Studium (bevorzugte Fachrichtungen: Pädagogik, Forstwirtschaft, BWL, Tourismus)
  • ja/nein
  • mindestens drei Jahre echte Führungserfahrung
  • ja/nein
  • große Flexibilität bei den Arbeitszeiten
  • ja/nein
  • echter Bezug zur Natur, insbesondere zum Wald
  • ja/nein
  • Verhandlungsgeschick und -erfahrung
  • ja/nein
  • Personalerfahrung (Führung + Abrechnung)
  • ja/nein
  • sehr gute Kenntnisse von Buchhaltung und Controlling
  • ja/nein
  • gute Kenntnisse von Kalkulation und Kostenrechnung
  • ja/nein
  • Rechtskenntnisse
  • ja/nein
  • sehr fundierte MS-Office-Kenntnisse
  • ja/nein

    Im Zwiespalt

    August 5, 2010

    Meine Angst vor einer Kündigung ist scheinbar unbegründet. Gestern bekam ich einen Anruf, ob ich nicht schon jetzt wiederkommen möchte. Auf der einen Seite freue ich mich, klar. Ich könnte auch mein altes Aufgabengebiet wieder übernehmen.

    Dagegen spricht:

    Ich wollte dieses eine Jahr geniessen. Niemals mehr werde ich so viel Zeit für Niklas haben (Tim  ist vormittags ja eh im Kiga, Tasmin in der Schule), niemals mehr soviel stressfreie Zeit, die ja allen (auch mir) zugute kommt. Niemals hatte ich nach der Geburt der Kinder mehr Zeit, immer bin ich ganz schnell wieder arbeiten gegangen.

    Finanziell lohnt es sich kaum, jetzt schon wieder einzusteigen. Wenn überhaupt, dann würde es für mich auch nur ein kompletten Wiedereinstieg  (25 Stunden an 5 Tagen/Woche) geben. Entweder ganz oder gar nicht (meine Devise, nicht die meines AGs)

    Obwohl das nächtliche Schlafverhalten von Niklas meist gut ist..  Wenn man dann aber jeden Tag (auch am WE, Tim ist dann immer wach) um  05:45 aufstehen muss, sich nachmittags nur selten mal hinlegen kann, niemanden hat, der auch mal nachts aufstehen kann, relativiert sich das schon wieder.

    Trotz der “dagegen” Gründe werde ich es wohl trotzdem machen. Wiedereinstieg vielleicht am 01.10.2010.. Mal schauen.

    Lecker!

    August 2, 2010

    Viele Jahre habe ich  Käsekuchen nach demselben Rezept gebacken, alle waren begeistert, wieso was Neues ausprobieren? Vor ein paar Monaten las ich bei Sabine von einem angeblich süchtig machenden Käsekuchen. Vom Sternekoch? Dann kann der ja nicht soo schlecht schmecken, dachte ich. Wenigstens mal ausprobieren..

    Dieser Käsekuchen macht wirklich süchtig. Wer ihn nachbacken möchte: Bitte auch die Kommentare des Rezeptverfassers lesen und sich unbedingt ans Rezept halten.

    Logopädie die nächste

    August 1, 2010

    und Ergebnisse der U8. Diese hat Tim super “bestanden”, nur mit dem Malen hat er es nicht so. Das Thema Sprachförderung wurde natürlich von uns angesprochen. Der Kinderarzt hat uns eindringlich geraten, dass wir uns dahingehend nicht verrückt machen sollen, es wäre alles i.O.  Besonders im Hinblick darauf, wann er mit dem Sprechen angefangen hat, nämlich sehr spät. Wenn wir uns in 1/2 Jahr immer noch Gedanken machen würden, sollten wir nochmal vorbei kommen.

    Tims Gruppenleiterin lässt aber keine Ruhe und hat Tim jetzt von einer Logopädin untersuchen lassen (natürlich mit unserem Einverständnis).

    Wir sind mittlerweile total verunsichert und wissen nun gar nicht mehr was das beste für Tim ist. Glauben wir dem Arzt zu dem wir immenses Vertrauen haben, gerade weil er nicht wg. jedem Geschiss ein Fass aufmacht (Stichwort: Übertherapierung)?

    Oder glauben wir der Erzieherin, die allerdings ständig so tut, als ob kein Weg daran vorbei ginge? Dass die Logopädin feststellen wird, dass Tim noch Defizite hat, ist ja jetzt schon sonnenklar. Mann, doof das.

     

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