Im Zwiespalt

August 5, 2010

Meine Angst vor einer Kündigung ist scheinbar unbegründet. Gestern bekam ich einen Anruf, ob ich nicht schon jetzt wiederkommen möchte. Auf der einen Seite freue ich mich, klar. Ich könnte auch mein altes Aufgabengebiet wieder übernehmen.

Dagegen spricht:

Ich wollte dieses eine Jahr geniessen. Niemals mehr werde ich so viel Zeit für Niklas haben (Tim  ist vormittags ja eh im Kiga, Tasmin in der Schule), niemals mehr soviel stressfreie Zeit, die ja allen (auch mir) zugute kommt. Niemals hatte ich nach der Geburt der Kinder mehr Zeit, immer bin ich ganz schnell wieder arbeiten gegangen.

Finanziell lohnt es sich kaum, jetzt schon wieder einzusteigen. Wenn überhaupt, dann würde es für mich auch nur ein kompletten Wiedereinstieg  (25 Stunden an 5 Tagen/Woche) geben. Entweder ganz oder gar nicht (meine Devise, nicht die meines AGs)

Obwohl das nächtliche Schlafverhalten von Niklas meist gut ist..  Wenn man dann aber jeden Tag (auch am WE, Tim ist dann immer wach) um  05:45 aufstehen muss, sich nachmittags nur selten mal hinlegen kann, niemanden hat, der auch mal nachts aufstehen kann, relativiert sich das schon wieder.

Trotz der “dagegen” Gründe werde ich es wohl trotzdem machen. Wiedereinstieg vielleicht am 01.10.2010.. Mal schauen.

Aufgeben

April 28, 2010

oder sich über verpasste Chancen ärgern, gilt nicht (oder, Mrs. Attitude? ). Am Wochenende war wieder eine interessante Stelle ausgeschrieben und so waren wir gestern im Fotostudio um neue Bewerbungsfotos machen zu lassen und Marcus hat die nächste Bewerbung raus geschickt. Wir finden schon eine Arbeitsstelle mit besseren Bedingungen, ich bin da zuversichtlich.

Passend

April 20, 2010

dazu diese Reportage gesehen. Das nennt man dann Ausbeutung deluxe.

Gottlob haben wir die Wahl.

Obwohl.. Manchmal rechnet man nicht damit und es kommt trotzdem zur Kündigung. Die Angst davor habe ich übrigens auch und deshalb mir graut mir etwas vor Januar 2011, meinem Arbeitsbeginn nach einem Jahr Elternzeit. Unsere Firma wurde Ende 2009 umstrukturiert und meine Angst ist nicht unbegründet. Sagt mein Gefühl.

Ach so, ich wurde gefragt, warum mein Mann nicht in einen anderen Arbeitszweig wechselt, der besser bezahlt wird. Er hat eine kaufmännische, sowie eine Ausbildung in der Hotelbranche gemacht. Tja, er war schon auf dem Weg, die Karriereleiter hochzuklettern. Aber diese Arbeit, verbunden mit unendlich viel Druck hat ihn unglücklich gemacht.  Also ist er von Frankfurt (dort war er in einem 4 Sterne-Haus Nightmanager) hierhin gezogen und hat sich seitdem immer etwas gesucht, das ihn ausfüllt. Das Geld stand nie an erster Stelle dabei und ich habe ihn immer unterstützt. So wie er das umgekehrt auch getan hätte. Ab und an verfluche ich diese Entscheidung- also für seine Ideale und damit quasi gegen Karriere- aber wäre er nicht so wie er ist, würde ich ihn wahrscheinlich nicht so lieben.

Aber manchmal..  Naja.

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Schwierig

April 12, 2010

Ganz schwierig, das.

  • der Vertrag sieht eine 6-Tage Woche vor
  • das Gehalt ist besch..eiden (wird nach Tarifvertrag bezahlt und der ist im Hotel/Gastgewerbe nun mal nicht berauschend)
  • die Stelle ist nicht in näherer Umgebung, sondern 50 km einfache Strecke. Das ist jetzt nicht so tragisch, was die Fahrtzeit betrifft, die würde gleich bleiben. Dafür wären die Benzinkosten das Doppelte.
  • die Arbeitszeiten sind super, 07:30-14:30

Das Wichtigste ist aber, dass sie ihn scheinbar unbedingt wollen, Mittwoch soll er nochmal vorbei kommen. Bis dahin müssen wir uns darüber klar sein, inwieweit er über das Gehalt verhandeln muss. Denn das muss er definitiv, so würden wir quasi drauf zahlen, das geht nicht. Wir wären insgesamt gesehen schon mit +- 0 zufrieden, weil die Arbeitszeit so gut ist.

Danke für Euer Daumendrücken, ich halte Euch auf dem Laufenden!

Vorstellungsgespräch

April 11, 2010

Morgen, Marcus, um 09:00.

Könnt Ihr bitte die Daumen drücken, dass:

  • der Vertrag keine 6-Tage Woche vorsieht
  • die Stelle nicht allzu mies bezahlt ist
  • diese in näherer Umgebung (das stellt sich morgen erst raus) ist
  • die Arbeitszeit nicht nur Spätdienst beinhaltet
  • Und zu guter Letzt, sollten Punkte 1-4 erfüllt sein, dass sie ihn nehmen.

Danke!

Wahnsinnig

Oktober 13, 2008

macht mich die momentane Situation, totally wahnsinnig. Ich komme bzgl. der Weiterbildungsgeschichte einfach nicht weiter.

Tagtäglich telefonieren wir mit Bildungsträgern, Arbeitsamt, Berufschule etc.. und niemand kann mir wirklich weiterhelfen. Das Schlimmste ist, dass Person A von der einen Bildungsstätte dir was anderes sagt als Person B von der anderen Bildungsstätte.

Meine Highlights:

IHK, Person A-”Machen Sie doch in Ihrem Betrieb die Ausbildung” (Suuuper Idee! Ich arbeite da nur schon seit 6 Jahren. Wer macht denn während der Ausbildung meinen Job? Und die Differenz zu dem was ich jetzt verdiene, zahlen Sie mir dann?)

IHK, Person B-”Machen sie doch eine Umschulung” (Suuuuper Idee!! Leider bin ich nicht arbeitslos, wie schon x-mal vorgekaut. Wer also sollte mir diese Umschulung finanzieren? Sie?)

IHK, Person C-”Machen sie doch die Wirtschaftsfachwirtin! Schreiben sie in die “Bewerbung” einfach rein, dass sie 6 Jahre Berufserfahrung haben!” (hab ich auch, aber nur halbtags!) Suuper Idee! Das soll schon für Leute MIT kaufmännischer Ausbildung plus mehrjähriger Berufserfahrung superschwer sein. Und die meisten schaffen auch das dann nur mit extremer Lernerei.

BBZ (einziger Bildungsträger der diese Ausbildung anbietet)-”Also, Sie müssen schon wissen, was sie wollen. Also 200 Kilometer Hin/Rückfahrt, 2 mal unter der Woche Schule plus samstags den kompletten Tag, sind doch kein Problem” – Suuuper Idee! Haben Sie auch 2 Kinder, davon eins noch sehr klein und leben Sie mein Leben, dass Sie sich solche Sprüche erlauben könnten?

Ich möchte doch einfach nur einen zertifizierten Abschluss im kaufmännischen Bereich machen, ohne neben meinem Job noch dreimal die Woche zu einem Bildungsträger 100 km einfache Strecke fahren zu müssen, bzw. zu versuchen, mich vom Bock zum Gärtner zu machen! Ich bin bezüglich Weiterbildung überaus motiviert, sonst würde ich mich nicht so kümmern.

Aber es gibt einfach Grenzen. Und ich schaffe es neben meinen anderen Verpflichtungen (Familie, Haushalt, Job etc..) nicht, mir etwas so extrem Zeitaufwendiges ans Bein zu binden.

Wahrscheinlich wird es doch auf “Ich bring mir alles selber bei und melde mich dann zur Prüfung an” hinauslaufen. Aber genau das möchte ich eigentlich nicht, weil ich dafür lieber eine Schule esuchen würde, zumal zu Hause auch nicht so die Ruhe zum lernen da ist.

Ich hab noch 2 Sachen offen, die mich noch hoffen lassen. Ein Rückruf von der Berufsschule und einer vom Arbeitsamt.

Ich weiß langsam echt nicht mehr weiter.

Bianka, die Wirtschaftsfachwirtin ist nach gründlicher Recherche dann doch rausgeflogen. Nach allem was ich jetzt gelesen habe, sollte man (resp. ich in meiner Situation) das wirklich besser als dann kommenden Schritt ins Visier nehmen.

Und dann ist heute noch die Waschmaschine kaputt gegangen. Und alles nur wegen eines dieser Dinger. Hmpf.

Defizit, die x-te

Juni 12, 2008

Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet, Schlaf wird überbewertet.

2 Stunden in 5 Häppchen aufgeteilt ist dann doch zu wenig. Zu wenig u.a. für Pivot Tabellen.

Aber noch mehr leid tut mir mein Kotzeritis Kind , das sich die ganze Nacht über unruhig (irgendwann ab 03:00) dann in unserem Bett) hin und her gewälzt und gewimmert hat und heute um 05:30 mit mir aufgestanden ist.

Hoffentlich schafft es der große Mann, seinen Sohn heute vormittag etwas gesund zu pflegen.

Süßes Nichtstun adé

Juli 16, 2007

Wenn man mal vom dicken Stapel sich angesammelter Arbeit absieht, kommt es einem so vor, als wäre man nie weggewesen. Ich hatte ganz vergessen, wie heiß es im Büro bei 38 Grad Außen- und gefühlten 50 Grad Innentemperatur ist. Aber irgendwie freue ich mich auch, wieder da zu sein.

Jetzt bin ich aber wieder zu Hause und gleich gibt es ein großes Eis.

.. ist Pivot-Tabelle!

Ich hasse Pivot-Tabellen, ich hasse Pivot-Tabellen, ich hasse..

Merkt ihr´s? Ich dreh schon durch.

Ich darf mich nämlich diese Woche mit Auswertungen diverser Art rum quälen.

Und bis ich mal einigermaßen durchgestiegen bin, wie ich diese Tabellen richtig erstelle (lohnt es sich zu erwähnen, dass ich es eh nicht so mit Excel habe?)…Aaargh….

Gut, ich kapiere es langsam. Und gut, das macht mich auch ein klitzekleines bisschen stolz.

Aber wenn vor dem Lohn stundenlanges Rumprobieren, etliche Tassen Kaffee und Nerven lassen stehen, dann hätte ich in Zukunft doch lieber jemanden an meiner Seite, der mir das vor der Benutzung richtig erklärt.

Für die kommende Arbeitswoche bin ich jetzt auf jeden Fall gerüstet.

Grüße

von der in-Zukunft-Pivot-Tabellen-Erstellerin-vor-dem-Herrn ;)

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