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November 23, 2009

Extrem nachdenklich heute und meine Gedanken gehen ein paar Jahre zurück.

Come up to meet you, tell you I’m sorry
You don’t know how lovely you are

I had to find you
Tell you I need you
Tell you I’ve set you apart

Tell me your secrets
And ask me your questions
Oh, let’s go back to the start

Running in circles
Coming up tails
Heads on the science apart

Nobody said it was easy
It’s such a shame for us to part
Nobody said it was easy
No one ever said it would be this hard

Oh take me back to the start

I was just guessing
At numbers and figures
Pulling the puzzles apart

Questions of science
Science and progress
Do not speak as loud as my heart

Oh tell me you love me
Come back and haunt me
Oh and I rush to the start

Running in circles
Chasing our tails
Coming back as we are

Nobody said it was easy
Oh, it’s such a shame for us to part
Nobody said it was easy
No one ever said it would be so hard

I’m going back to the start

———

Ich bin so dankbar, dass Du den Glauben an mich und unsere Liebe nie aufgegeben hast und immer mein Innerstes sehen konntest, egal wie ich mich verhalten habe. Niemand kennt und liebt mich so gut wie Du.  Niemals war eine Liebe bedingungsloser als Deine zu mir.

Ich liebe Dich. Ebenso bedingungslos.

Gerade festgestellt

September 15, 2009

dass mein momentaner Lieblingssatz- entweder laut oder leise gedacht-  scheinbar folgender:

„Lecko mio del am Arscho!!!“

ist. Wechselt sich übrigens ab mit:

„Macht doch, was Ihr wollt, wenn ihr eh alles besser wisst.  Geht mir sonstwo vorbei!“

Ich bin scheinbar keine Dame und werde es wohl auch niemals sein. :)

Letzter Tag

Juni 15, 2009

in der Spielgruppe.

Spielgruppe bearb

Nach den Sommerferien geht es ja dann in den Kindergarten. Wahnsinn, wie gut Tim dieses 3/4 Jahr unter Gleichaltrigen getan hat. Ich kann sowas nur jedem empfehlen.

aber wir nehmen es!

Als beim Gespräch auch noch die Frau vom Vermieter dazu kam, wurde ziemlich schnell klar, dass wir von „sie gehören zur engeren Auswahl“  zur Nr. 1  mutiert sind (warum auch immer :)   ) und man uns als Mieter unbedingt haben will. Die Chemie stimmte einfach.

Der Vermieter ist Architekt- hat das Haus selber erst vor kurzem gekauft-  und der dürfte uns ja eigentlich keinen „Schrott“ andrehen. Außerdem hat er uns einen Mietvertrag angeboten, der über 10 Jahre Laufzeit gehen würde (wg. unserer Investitionen). Wollten wir gar nicht,  10Jahre sind eine lange Zeit..  Wer weiß, was beruflich in der Zwischenzeit kommt.

Wenn die günstige Miete nicht wäre, würden wir es trotzdem  nicht nehmen, wir fühlen uns hier ja sehr wohl. 3 Parteien- Haus, super Nachbarn etc…

Aber die Renovierungskosten hätten wir bei der Miete in spätestens 2 Jahren wieder drin. Und wir würden es uns echt schön machen und wenn wir fertig wären, über den vielen Platz freuen. Gerade jetzt wo wir wissen, dass im Januar Tabaluga zu uns stoßen wird.

Für uns ist es auch wichtig, immer eine Miete zu haben, die man in jedem Extremfall zahlen könnte, deshalb ist Bauen/kaufen auch nichts für uns. Wir sind da solche Schisser, aber wer einmal Existenzängste hatte (wenn gottlob auch nicht von langer Dauer), kann das sicherlich verstehen. Es kann soviel passieren..

Für uns einziger Nachteil, neben der aufwändigen Renovierung:

Zum Kindergarten geht es nur mit dem Auto, zur Grundschule auch. Die sind nämlich in dem Ort in dem wir jetzt noch wohnen.  Unser jetziger Wohnort und der kommende sind 2 Dörfer, nur 5 Minuten Autostrecke voneinander entfernt. Tasmin hat die Bushaltestelle direkt vor der Haustür, besser geht es nicht.

Jetzt werde ich heute unsere jetzige Vermieterin anrufen und ihr alles erklären, bevor die Kündigung kommt. Mir tut das echt im Herzen weh, aber es geht nun mal nicht anders.

Irgendwie ist der Mai 2009 der ereignisreichste Monat seit langem, fast schon erschreckend. Für´s Erste reicht es mir dann auch mal.

Ach nöööö..

Mai 29, 2009

Der Vermieter hatte sich bis gestern Abend nicht gemeldet, obwohl wir so verblieben waren, dass er genau das tun würde und zwar bis spätestens Ende letzter Woche. Innerlich hatten wir uns also damit abgefunden, dass das mit dem Haus nichts werden würde. Und je mehr Tage vergingen, desto mehr konnten wir uns mit dem Gedanken anfreunden.

Gut, schade um die günstige Miete und die Geräumigkeit. Aber gottlob wären die nächsten Urlaube gesichert, weil keine aufwändige Renovierung. Und überhaupt, so eine Renovierung in der Schwangerschaft braucht man doch wie einen Pickel am Allerwertesten. Und umziehen könnte man auch in 2-3 Jahren noch, wenn T. 3.0 ein eigenes Zimmer brauchen würde..

Trotzdem war ich so sauer, dass sich der Vermieter nicht wenigstens kurz gemeldet hatte.

Ich zu Marcus „Da rufe ich jetzt an und drücke ihm einen Spruch, wie unverschämt sowas ist“.

Mein friedliebender Ehemann wollte mich natürlich wieder mal abhalten und so quatschte ich zumindest die Light-Version meines ursprünglich geplanten Textes auf den AB vom Vermieter. Kommt heute ein Anruf, ja, er wolle sich morgen unbedingt mit uns treffen, jetzt wäre es ja auch langsam Zeit. Gestern war ja der 28. und bis zum 3. Werktag Juni müsste man kündigen. *augenroll*

„Häh, wie jetzt, bekommen wir das Haus?“

„Sie sind in der ganz ENGEN Auswahl!

Tja, nur blöd, dass wir gar nicht mehr wissen, ob wir das Haus zum jetzigen Zeitpunkt noch haben wollen. Jetzt gehen wir morgen da noch mal hin und schauen uns das Haus nochmal an. Oft ist der 2. Blick ja der bessere..

Hausbesichtigung

Mai 13, 2009

Wenn man bei Besichtigung eines Hauses efährt dass man noch 50 Mitbewerber hat, macht das nicht gerade Mut..

Wobei wir auch erstmal ausdiskutieren müssen, ob wir uns die Renovierung antun möchten. Da muss unheimlich was getan werden. Das kostet viele Nerven, viel Geld und Zeit, viel Zeit.

Mietpreis ist unschlagbar (dafür eben Renovierung),  Lage gut,  sehr viel Platz.

Vielleicht nimmt uns ja der Vermieter die Entscheidung ab..

Die Bild Zeitung ist ja nicht gerade für investigativen Journalismus bekannt. Aber manchmal gehen deren Vorgehensweisen selbst mir, die sich an das Reißerische gewöhnt (abgestumpft trift es vielleicht besser) hat, zu weit.

Heutige Schlagzeile:

DIESER MANN IST DER 1. DEUTSCHE MIT SCHWEINEGRIPPE!!

Darunter: Ein Foto des Mannes.

Oh wie nett, sie haben wenigstens die Augen unkenntlich gemacht. Schade nur, dass man dafür den Rest wunderbar erkennen kann. Seine Familie wird sich über die „Anteilnahme“, die ihnen spätestens jetzt zuteil werden wird, sicherlich freuen. Und das in Zeiten der Panikmache bzgl. Schweinegrippe. Die machen echt vor gar nichts halt.

Ist das normal?

April 2, 2009

Ich bin 35, und stehe auf solche solche und solche Bands/Sänger. Ich kenne mich bei den Chartplatzierungen besser aus als meine 13-jährige Tochter. Gibt es jemanden, der auch so bekloppt ist wie ich, ist das normal?

PS: Und nein, ich bin nicht dem Jugendwahnverfallen, es war schon immer so und hat irgendwie nicht aufgehört. :)

Entscheidungen

März 28, 2009

Am Wochenende haben Marcus und ich beschlossen, dass wir das Thema 3. Kind nun ad acta legen werden. Wir haben wieder mal einen unserer Keller entrümpelt und kamen so auf das Thema.

Alle Babysachen werden nun verschenkt, Kinderwagen , Ergo , Marsupi, Maxi Cosi etc.. verkaufen wir naher Zukunft bei Ebay

Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem wir nicht mehr monatlich darauf warten wollen, ob es geklappt hat und auch der Meinung sind, dass der Altersabstand eines weiteren Kindes zu Tim für uns zu groß wäre. Das leben wir ja momentan (10 Jahre Altersunterschied), was an sich auch eine tolle Erfahrung ist.

Wo wir wissen, dass wir auch ohne ein weiteres Kind miteinander glücklich sein werden. Wo wir uns darüber freuen, dass Tim immer selbständiger wird und ja, wir dadurch etwas mehr Freiräume haben.
So viele Jahre war ich ein reines Muttertier, fast nur fixiert auf meine Kinder, Marcus genauso. Jetzt fangen wir tatsächlich langsam an, darüber nachzudenken, wie schön es auch sein könnte, wenn wir irgendwann wieder mehr als (Liebes)Paar zusammen machen könnten. Und in 15-20 Jahren evtl. nochmal für ein paar Jahre ins Ausland, wer weiß?

Bis Tim kam, hatten wir den Luxus, dass Tasmin regelmäßig bei ihren Großeltern/ihrem Vater übernachtet hat und wir dadurch auch Zeit zu zweit hatten. Das änderte sich durch die Geburt vom kleinen frechen Mann, denn seitdem ist die Situation eine völlig andere. Wenn ich Glück habe, gehört zumindest der Freitagnachmittag (an dem Marcus aber immer arbeiten muss) mir. Über Nacht war er noch nie irgendwo anders. Das haben wir auch nie in Betracht gezogen, schon allein deshalb nicht, weil die Nächte unruhig wären und wir das niemandem- auch Tim nicht- zumuten möchten.

Wobei wir beim nächsten Punkt wären, dass der kleine Mann ja immer noch nicht durchschläft (damals eine klassische „freu Dich bloß nicht zu früh„-Meldung) oft krank war und einfach total quirlig ist, einen sehr fordert. Und wir arbeiten beide.

Das in Kombination hat uns beide wahnsinnig viel Kraft gekostet.

Außerdem möchte ich eigentlich auch nicht mehr raus aus dem Job, bzw. bilde ich mich ja weiter, um mehr zu erreichen, bzw. meine Position festigen zu können.

Nein, es ist gut, wie es ist. Aber natürlich kann ich nicht ausschließen, dass mich nicht ab und zu auch Wehmut packt. Männer sind da, glaube ich, pragmatischer. Falls es mir wegen unserer Entscheidung jemals schlecht gehen sollte, werde ich diesen Beitrag lesen.

Und ein wenig Wehmut bleibt trotzdem.

Edit 30.03.2009

Jetzt les ich mich grad durch die Blogs und lese, dass Frau..äh.. Mutti dazu einen tollen Beitrag geschrieben hat. Hätte ich auch gleich verlinken können. ;)

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März 26, 2009

Die liebe Nadine hat nachgefragt, wie es hier weiter ging.

Ich wollte dazu hier sowieso noch was schreiben, aber kennt ihr das auch, dass man Dinge, die einen angreifen/verletzen, gerne mal in den Hintergrund drängt?

Nach ein paar Tagen habe ich das Paket geöffnet. Wie gesagt, ich wusste, was drin war. Denn ich hatte sie mit der Weihnachtspost für ihren Sohn  gebeten, mir etwas zurückzugeben.  Zusätzlich waren 2 Briefe drin, einer von ihrem Sohn, einer von ihr. Erstmal hat es mich total gefreut, dass er mich zu seiner Konfirmation eingeladen hat. Da die Idee bestimmt nicht von ihm kam (hey, er ist fast 14! ;) ) freut es mich, dass sie als Mutter ihm den Vorschlag gemacht hat und das eine vom anderen trennen kann.Wir (also ihr Sohn und ich) haben ja weiterhin Kontakt, zumindest an Geburtstagen, Weihnachten. Ich hänge halt sehr an ihm.

Drin stand, dass es nicht in ihrer Absicht lag mich zu verletzen, sie hätte anscheinend nicht die Worte gefunden das auszudrücken was sie gemeint hat um das zu verhindern. Und dass sie mir für meine lange Loyalität/Freundschaft dankt. Das hat mich schon gefreut, klar. Aber es war mir wieder zu wischiwaschi, denn WAS sie damals gemeint hat, weiß ich immer noch nicht. Also bin ich überzeugt davon, dass es genauso war, wie ich es damals empfunden habe. Sie hätte doch einfach nur klar sagen müssen, was Sache ist. Natürlich hätte auch das mich verletzt, ich mein 20 Jahre Freundschaft einfach so mir nichts, Dir nicht weggeworfen, ohne Grund.. Aber das wäre mir lieber gewesen, als dieses wischiwaschi Gelaber.

Mein erster Impuls war, ihr sofort zurück zu schreiben. Dann habe ich nachgedacht und bin zu dem Entschluß gekommen, dass ich das nicht tun werde, zumindest jetzt nicht. Vielleicht nie. Trotzdem hat mir der Brief gut getan.